JointConEval

JointConEval ist ein Akronym für unser drittes Forschungsprojekt mit dem Titel „Wirksamkeit einer komplexen Intervention zur Verbesserung von Lebensqualität und sozialer Teilhabe von Pflegeheimbewohnern mit Gelenkkontraktur“.

Zielstellung
Ziel dieses Verbundprojektes ist die Überprüfung der Wirksamkeit und Sicherheit der im Vorgängerprojekt (JointConImprove) entwickelten Intervention zur Verbesserung von Funktionsfähigkeit und Lebensqualität von älteren Menschen mit Gelenkkontrakturen im Pflegeheim mit dem Schwerpunkt der Verbesserung der sozialen Teilhabe. Das Vorhaben soll eine evidenzbasierte Grundlage zur Verbesserung der Versorgung von Menschen mit Gelenkkontrakturen im Pflegeheim liefern.

Vorgehen
Die Überprüfung der Wirksamkeit der Intervention folgt den methodischen Vorschlägen zur Evaluation komplexer Interventionen des Medical Research Councils. Die in der Vorstudie entwickelte Intervention wird auf Grundlage der Ergebnisse der Prozessevaluation und ggf. neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse überarbeitet und in einer Cluster-randomisierten kontrollierten Studie in zwei Regionen Deutschlands (Halle/Saale und Rosenheim/München) überprüft. Die Partizipation der Bewohnerinnen und Bewohner als primäres Outcome wird mit der PaArticular Scale  erfasst, welche in Vorstudien zum Einsatz bei Patientinnen und Patienten der geriatrischen Pflege mit Gelenkkontrakturen entwickelt wurde. Die Wirksamkeitsprüfung geht mit einer Prozessevaluation und einer gesundheitsökonomischen Evaluation einher.

Detailliertere Informationen zum Projektablauf finden Sie hier.

Das Projekt läuft von 09/2017 bis 08/2020 und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert (FK 01GL1706A/B/C).
Die JointConEval-Studie ist im Deutschen Register Klinischer Studien (DRKS) unter der ID: DRKS00015185 registriert. 

Veröffentlichungen zu diesem Projekt finden Sie hier in deutscher und englischer Sprache.

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